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Was tun bei Verstopfung?

Verstopfung als Nebenwirkung

In der Schwangerschaft produziert Ihr Körper vermehrt die Hormone Östrogen und Progesteron, welche die Muskelspannung herabsetzen und dadurch die Darmaktivität verlangsamen können. Als Folge bleibt im Verdauungsprozess mehr Zeit, dem Darminhalt Wasser zu entziehen, was sich durch zu harten und trockenen Stuhl bemerkbar macht. Die wachsende Gebärmutter schränkt die Tätigkeit des Darmes weiter ein. Da in der Schwangerschaft mehr Blut produziert werden muss, wird der Körper häufig mit Eisen unterversorgt. Eisenpräparate können auch unerwünschte Verstopfung verursachen. Was kann man nun tun bei Verstopfung? Eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichendes Trinken und Bauchmassagen können helfen. Bleiben diese Tricks beim Lösen der Verstopfung erfolglos, können auch während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Abführmittel eingesetzt werden.
Unser Verdauungstrakt ist eng mit der Psyche verknüpft. Kein Wunder, dass besonders Menschen mit schweren psychischen Belastungen, wie Depressionen, überdurchschnittlich häufig unter Verdauungsproblemen leiden. Nicht selten sind Verdauungsbeschwerden erste Anzeichen einer sich entwickelnden Depression. Studien haben ergeben, dass jeder dritte Depressive unter Verstopfung leidet. Viele Patienten berichten zudem, dass die Verstopfung genau mit dem Beginn der depressiven Symptome aufgetreten ist.
Der Reizdarm - nichts, worüber Sie sich zu viele Sorgen machen sollten: Die üblichen Symptome sind Bauchschmerzen, ein aufgeblähter Bauch, Blähungen und abwechselnde Schübe von Verstopfung und Durchfall. Eine fett- und zuckerreiche Ernährung, arbeitsbedingter Stress, allgemeine Unruhe, Besorgtheit oder Nebenwirkungen von Medikamenten sind Gründe für einen gereizten Darm. Selbst wenn Sie sich dadurch unwohl fühlen, ist das Reizdarmsyndrom nicht gefährlich, wenn andere Magen- oder Darmerkrankungen vom Arzt ausgeschlossen wurden.
Manche Medikamente können sich hemmend auf den Darm auswirken. Bekannt dafür sind beispielsweise starke Schmerzmittel aus dem Bereich der Opioide, Antidepressiva und Eisenpräparate. Es stellt sich die Frage: Was tun bei Verstopfung? Wenn Sie das Gefühl haben, dass Medikamente Ihren Darm träge machen, sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Sanfte Abführmittel (wie z.B. Dulcolax®) als Begleittherapie können Verstopfung, die als Nebenwirkung von unverzichtbaren Arzneimitteln auftritt, ausgleichen.

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