Sanofi
Verstopfung kann auf die Einnahme von Medikamenten zurückzuführen sein.

Verstopfung - eine der möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten

Viele Medikamente wirken sich auch auf die Verdauung aus.

Medikamente können helfen, manche können aber auch Verstopfung auslösen. Verstopfungen sind häufige, unerwünschte Nebenwirkungen bei Medikamenten, die das Nervensystem beeinflussen. Die Erklärung dafür ist einfach: Die Bewegungen des Darms, welche den Stuhl abtransportieren, werden von den Nerven in der Darmwand ausgelöst, die wiederrum von einigen Arzneimitteln beeinflusst werden.

Wenn Ihnen zur Behandlung Ihrer Lebererkrankung Diuretika verschrieben wurden, kann Verstopfung eine der Nebenwirkungen sein. Diese wird durch den unüblichen Wasserverlust verursacht. Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren behandelnden Arzt.
Liegt eine Anämie aufgrund eines ernährungsbedingten Eisenmangels vor, sollte man das Essverhalten und die Ernährung umstellen: Fleisch, Fisch und Getreide, aber auch grüne Gemüsesorten und Pilze enthalten viel Eisen. Vitamin C unterstützt dabei die Eisenaufnahme. Auch eine Eisensubstitution kann sinnvoll sein. Eisenpräparate können bei den Patienten jedoch anfangs Durchfall und später Verstopfung verursachen. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung und genügend Flüssigkeitszufuhr.
Wenn Sie Schmerzmittel einnehmen, die Codein enthalten, kann dies die Geschwindigkeit, mit der sich der Stuhl durch den Darm bewegt, verlangsamen und so zu Verstopfung führen. Sollten Sie derartige Nebenwirkungen feststellen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche alternative Arzneimittel zu Ihrem Schmerzmittel.
Einige Medikamente (nicht alle) gegen Bluthochdruck können Ihr Verdauungssystem verlangsamen und unerwünscht Verstopfung auslösen. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Medikament bei Ihnen Verstopfung verursacht.
Bei der Behandlung Ihrer Schizophrenie oder Angstzustände könnte Ihr Arzt Ihnen Psychopharmaka verschrieben haben. Bekannte Nebenwirkungen sind unerwünschte Änderungen im Stuhlverhalten. Wenn Sie unter Verstopfung leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.
Medikamente gegen Epilepsie können Ihr Stuhlverhalten beeinflussen. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter Nebenwirkungen wie Verstopfung leiden.
Wenn Ihnen zur Behandlung Ihrer Herzkrankheit Entwässerungsmittel verschrieben wurden, ist es wahrscheinlich, dass sie öfters urinieren. Diese erhöhte Harnabscheidung kann durch den Wasserverlust bei manchen Patienten zu Verstopfung führen.
Manche aluminiumhaltigen Medikamente gegen Sodbrennen oder Verdauungsstörungen können den Stoffwechsel verlangsamen und so Verstopfung verursachen. Es gibt verschiedene nicht-aluminiumhaltige Medikamente. Für nähere Informationen über einen möglichen Wechsel des Präparates hin zu einem ohne entsprechende Nebenwirklungen kontaktieren Sie Ihren behandelnden Arzt.
Einige Arzneimittel zur Behandlung von Parkinson können auch den Darm beeinflussen und dessen Bewegungen verlangsamen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wenn Verstopfung für Sie ein unerwünschtes Problem darstellt.

Lesen Sie persönliche Erfahrungen von anderen Betroffenen.

Diese Website verwendet Cookies, z.B. um Inhalte zu personalisieren.
Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können der Nutzung von Google Analytics widersprechen.

Details zur Verwendung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Impressum Kontakt Nutzungsbedingungen

Schließen ×