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Was die Wissenschaft zu Verstopfung sagt

Wissenschaftliche Hintergründe zur Verdauung und Verstopfung

Fakten zur Verdauung und Verstopfung

Die Verdauung ist ein Wunderwerk der Natur, das uns Menschen erst überlebensfähig macht. Denn durch die Nahrungsaufnahme und die anschließende Verdauung erhält der Körper alle essentiellen Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette sowie Vitamine und Mineralstoffe. Die brauchen wir zum Atmen, Denken und Bewegen. Der Vorgang findet überwiegend in Mund, Magen, Zwölffingerdarm und Dünndarm statt. Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß werden im Zuge dieses Prozesses von Verdauungsenzymen aufgespalten. Daraus gewinnt der Körper Energie und Substanz für den Aufbau der eigenen Zellstruktur. Die Zeit, welche für den Verdauungsprozess von der Aufnahme der Nahrung bis zum Ausscheiden des Stuhls benötigt wird, kann sich von Person zu Person unterscheiden. Im Normalfall liegt die Dauer zwischen acht Stunden und drei Tagen.
Für Verstopfung gibt es viele Gründe. Zu den allgemeinen Auslösern zählen z.B.: Änderung der Lebensumstände (z.B. Umzug, Diät, Nikotin-Entzug), Fieberhafte Erkrankung/Bettlägerigkeit, Urlaubsreisen, Hormonschwankungen (Menstruation, Schwangerschaft, Wechseljahre). Alle Ursachen sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt und wirken sich unterschiedlich stark auf die Verdauung aus. Auch Stress beeinflusst den Magen-Darm-Trakt. Gezielt eingeplante Erholungsinseln und Entspannungsübungen können bei Darmbeschwerden Abhilfe schaffen.
Verstopfung (medizinisch Obstipation) ist in unseren Breitengraden das Verdauungsproblem Nummer 1 und weit verbreitet. Wenn Sie häufig unter Verstopfung leiden, stehen Sie mit dem Problem nicht alleine da: Etwa jeder dritte Erwachsene leidet gelegentlich oder sogar chronisch unter Verstopfung. Die Häufigkeit nimmt generell mit dem Alter zu. Frauen sind etwa doppelt so oft betroffen wie Männer. So verschiedenartig die Ursachen einer Verstopfung auch sind, eines haben die Betroffenen gemeinsam: Wenn eine planbare und sichere Erleichterung nicht möglich ist, ist der Leidensdruck hoch.
Viele Menschen vergessen bei Stress auf ihren Körper zu hören. Erholungsinseln sind jedoch wichtig und sollten in turbulenten Zeiten bewusst eingeplant werden. Das Verdauungssystem reagiert sehr sensibel auf unsere Gemütslage. Unter Dauerstress kann die Verdauung dann nicht richtig arbeiten. Gezielte Gymnastikübungen können helfen, die innere Mitte wieder in Balance zu bringen. Am besten eignet sich eine Kombination aus Übungen, die den Gleichgewichtssinn schulen und durch die Körperspannung die Muskeln in der Bauchregion stärken.

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