Sanofi
Einfacher Rat zu den verbreitetsten Gerüchten

Mythos oder Wahrheit?

Wahrheit von Gerüchten trennen

Wenn man mit anderen über Verstopfung spricht, hört man häufig Fehlannahmen und Unwahrheiten. Hier ein paar Informationen zu den häufigsten Mythen und Märchen.

Ausreichend Ballaststoffe sollten in der täglichen Nahrungszufuhr nicht fehlen. Jedoch lässt sich eine bereits bestehende Verstopfung nur sehr selten durch eine weitere Erhöhung der Ballaststoffzufuhr behandeln - dies führt teilweise zu Blähungen und Völlegefühl.
Nein, für die Theorie einer Selbstvergiftung bei Verstopfung gibt es keine wissenschaftliche Grundlage, sondern es ist ein Mythos. Seien Sie also nicht beunruhigt, wenn Sie nicht täglich auf die Toilette gehen. Dreimal pro Tag bis zu dreimal pro Woche Stuhlgang sind völlig normal.
Manchmal. Experten sind der Meinung, dass Hormone nur eine untergeordnete Rolle bei Verstopfung spielen, aber viele Frauen sind der Überzeugung, dass ihre Regel sich auf die Häufigkeit ihres Stuhlgangs auswirkt. Einige Frauen berichten, dass sie vor oder während ihrer Tage zu Verstopfung neigen. Wissenschaftler forschten nach, ob das Wechselspiel der Sexualhormone während der Periode tatsächlich Einfluss auf die Darmfunktion hat. Dabei ließen sich jedoch bisher keine direkten Zusammenhänge erkennen - auszuschließen ist ein Zusammenhang jedoch nicht.
Mythos. Manche Personen wenden Abführmittel unsachgemäß an, sie machen jedoch nicht abhängig. Es ist unüblich, dass die empfohlene Dosis an Abführmitteln Ihnen schadet. Personen mit chronischer Verstopfung berichten, dass sie das Gefühl haben, Abführmittel zu benötigen, um Stuhlgang haben zu können. Dies bedeutete aber nicht, dass sie von ihnen abhängig sind. Durch Abführmittel erfolgt lediglich eine symptomatische Therapie. Wird diese weggelassen, tritt das Symptom Verstopfung wieder auf. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Gewöhnungseffekt. Die in der Gebrauchsinformation angegebene Einnahmedauer sollte nicht ohne Absprache mit dem Hausarzt überschritten werden.
Manchmal. Die weit verbreitete Vermutung, dass ein „ungesunder Lebenswandel“ mit unausgewogener Ernährung und Bewegungsmangel schuld an der Verstopfung sei, ist nicht ganz richtig, da Verstopfung viele Ursachen haben kann.
Mythos. Es gibt keine Beweise dafür, dass Verstopfung direkt zu Darmkrebs führt. Amerikanische Studien brachten jedoch den Verdacht auf, dass das Risiko einer Darmkrebserkrankung unter Verstopfungspatienten erhöht ist.
Eine Verstopfung in der Schwangerschaft ist leider keine Seltenheit. Verdauungsprobleme können diese schöne Zeit der Vorfreude mit Schmerzen und Unwohlsein trüben. Rund ein Drittel der Schwangeren sind davon betroffen. Grundsätzlich gelten während der Schwangerschaft die gleichen Regeln, die auch sonst für eine ausgewogene und vollwertige Ernährung gelten: Viel Obst und Gemüse, ausreichend Ballaststoffe in Form von Vollkornprodukten, Milchprodukte, ausreichend Flüssigkeit, mäßig Fleisch sowie wenig Fett und Süßigkeiten.
Mythos. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Verstopfung nach dem Absetzen der Abführmittel wieder auftritt. Verstopfung ist von vielen Faktoren abhängig.
Mythos. Abführmittel werden bei Verstopfung eingesetzt und bewirken keinen Gewichtsverlust. Der unsachgemäße Einsatz von Abführmitteln kann zu einem Verlust von Wasser und Salzen führen. Die Anwendung von Abführmitteln wie Dulcolax® mit dem Ziel der Gewichtabnahme ist unsinnig. Dulcolax® entfaltet seine Wirkung nicht im Dünndarm, sondern erst im Dickdarm, wo die Verstopfung sitzt. Aus dem Nahrungsbrei wurden bis er dorthin gelangt alle Nährstoffe und damit auch die Energie (Kalorien) aufgenommen. Bei Bedenken bezüglich der Anwendung von Abführmitteln wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

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