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Verstopfung als Nebenwirkung

Chronische Krankheiten

Verstopfung als Nebenwirkung

Wenn Sie unter einer neurologischen Störung oder Stoffwechselerkrankung leiden, kann Verstopfung als unerwünschtes Begleitsymptom auftreten. Dies ist nicht ungewöhnlich bei chronischen Krankheiten und kein Grund zur Sorge. Verstopfung tritt auch regelmäßig als Nebenwirkung von Medikamenten gegen andere Beschwerden auf. Wenn Sie einen Zusammenhang zwischen Ihrer Medikation und Verstopfung vermuten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine mögliche Änderung oder Anpassung Ihrer Therapie. Hier haben wir einige chronische Krankheiten aufgelistet, die eine Verstopfung als Nebenwirkung mit sich bringen.

Wenn Ihnen zur Behandlung Ihrer Lebererkrankung Diuretika verschrieben wurden, tritt Verstopfung manchmal als Nebenwirkung auf. Bedingt wird sie durch den ungewöhnlichen Wasserverlust. Besprechen Sie das Problem mit Ihrem behandelnden Arzt.
Bei einem ernährungsbedingten Eisenmangel, der zur Anämie führen kann, hilft eine erhöhte Zufuhr von Eisen entweder durch eine Ernährungsumstellung oder durch medikamentöse Eisensubstitution. Grüne Gemüsesorten und Pilze sowie Fleisch, Fisch und Getreide enthalten viel Eisen, das in der Kombination mit Vitamin C noch besser aufgenommen werden kann. Eisenpräparate hingegen können zuerst Durchfall und eine darauf folgende Verstopfung auslösen. Eine Ernährung mit vielen Ballaststoffen und ausreichendes Trinken sind in jedem Fall zu empfehlen.
Chronische Krankheiten werden häufig mit starken Schmerzmitteln behandelt. Codein enthaltende Schmerzmittel können zu Verdauungsproblemen führen, weil dadurch die Darmtätigkeit verlangsamt wird. Fragen Sie Ihren Arzt, welche alternativen Schmerzmittel er ihnen empfehlen kann.
Bluthochdruck gehört ebenfalls zu den chronischen Krankheiten, deren medikamentöse Behandlung zu Verdauungsproblemen führen kann. Jedoch verursachen nicht alle Medikamente eine Verstopfung. Sollten Sie Beschwerden feststellen, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt nach den Möglichkeiten.
Gegen Schizophrenie oder Angstzustände werden häufig antipsychotische Präparate verschrieben. Verstopfung gehört zu den typischen Nebenwirklungen und sollte mir Ihrem Arzt besprochen werden.
Sollten die Ihnen verschriebenen Medikamente gegen Epilepsie Ihr Verdauungssystem beeinflussen, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.
Entwässerungsmittel, die Ihnen gegen eine Herzkrankheit verschrieben werden, führen dazu, dass Sie öfters urinieren müssen. Dieser Wasserverlust wirkt sich auch auf den Darm aus und kann Verstopfung fördern.
Sodbrennen oder Verdauungsstörungen werden teilweise mit aluminiumhaltigen Medikamenten behandelt, die wiederum den Stoffwechsel verlangsamen. Gegen in diesem Zusammenhang auftretende Verdauungsprobleme hilft der Wechsel zu einem Medikament ohne Aluminium. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Auch bei der Behandlung von Parkinson tritt Verstopfung bisweilen als Nebenwirkung auf, da sich die Medikamente auf die Darmtätigkeit auswirken. Ihr behandelnder Arzt informiert Sie über Alternativen.

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